Tag Archives: Kinderrechte

Weltkindertag – k(ein) Grund zum Feiern

Heute ist der Weltkindertag. Kinder sind etwas wunderbares. Sie sind laut und leise, klein und groß, wissbegierig und frech, heute ist ihr „Feiertag“ im Kalender.
Doch wenn wir uns die Kinder auf der ganzen Welt anschauen ist dies kein Grund zu feiern.
Viele Kinder leben in Armut, auch hier in Deutschland. Kinder in anderen Ländern leben in Krisengebieten und können sich nicht sicher fühlen.
Am Weltkindertag sollte nicht vergessen werden, dass wir aufstehen müssen für Kinderrechte.

Weltspieltag 2015: Falken betonen das Recht auf Spielen und Freizeit mit stadtweiten Spielaktionen

Am 28.5. ist Weltspieltag. Und in allen Gelsenkirchener Einrichtungen der Falken wird an diesem Nachmittag gespielt. „Das Recht auf Freizeit und Spiel ist in Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention geregelt. Leider ist die Umsetzung auch in Deutschland zur Zeit noch sehr mangelhaft“, stellt Christin Riedel, Vorsitzende der Gelsenkirchener Falken fest. „Noch immer werden Kinder von Sport- und Spielplätzen vertrieben, wird Fußball spielen in Höfen untersagt. Zudem sind Kinder und Jugendlichen auch an vielen anderen Stellen in der Stadt unerwünscht.“, kritisiert Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Gelsenkirchener Falken-Doppelspitze. „Darum nutzen wir den Weltspiel-Tag, um auf das Recht der Kinder aufmerksam zu machen. Wir Falken fordern ausreichende Spielgelegenheiten im Wohnumfeld, mehr Toleranz für Kinder und Jugendliche in der Stadt, eine kinderfreundliche Stadtgestaltung und mehr Geld für die Kinder- und Jugendarbeit.“, so Riedel und Kolkau.

Beschluss der Konferenz: Mindestlohn – ohne Ausnahme

Seit dem 1.1.2015 gilt Bundesweit der Mindestlohn. Jedoch wurden hier auch gesetzlich Ausnahmen geschaffen, die wie zu erwarten nun auch ausgenutzt werden, um den Mindestlohn zu umgehen.

Wir Falken fordern den Mindestlohn für alle und ohne Ausnahmen.

Wir fordern die Gelsenkirchener Bundestagsabgeordneten auf, sich für den ausnahmslosen Mindestlohn einzusetzen und werden dies auch beim 1. Mai lautstark einfordern.

Falken sind aktiv gegen Kindersoldat*innen

Am Donnerstag, den 12. Februar wird weltweit wieder „Red Hand Day“ begangen. Hier wird auf das Schicksal der rund 250.000 Kindersoldat*innen hingewiesen und die Politik aufgefordert dagegen aktiv zu werden.

Auch die Falken in Gelsenkirchen beteiligen sich in diesem Jahr wieder an der Aktion und das gleich mit mehreren Veranstaltungen. Am Mittwoch, den 11. Februar geht es um 18 Uhr im Spunk, Festweg 21 mit einem Info-Abend zum Thema los. Wo gibt es Kindersoldat*innen? Was erleben diese Kinder? Und was fordern die verschiedenen Verbände im Kampf gegen Kindersoldat*innen? Diese und andere Fragen werden an diesem Abend beantwortet und diskutiert.

25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention – Kein Grund zum Feiern!

Anlässlich des 25jährigen Bestehen der UN-Kinderrechtskonvention am 20.11.2014 fordern die Falken Zivilgesellschaft und Politik auf, sich für die stärkere Verankerung dieser im Alltag einzusetzen. „Das Hauptproblem sehen wir in der fehlenden Kenntnis über die vorhandene UN-Kinderrechtskovention“, so Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Falken in Gelsenkirchen. „Obwohl genau diese Kovention das weltweit am meist unterzeichnete völkerrechtliche Abkommen ist, sind Eltern aber vor allem auch Kinder nur unzureichend informiert. Eine zielführende Bildung über diese Recht von Kindern und Jugendlichen ist im Lernplan der einzelnen Schulen nicht zu finden. Für eine Erziehung zu mündigen und selbstbestimmten Menschen ist eine Integration in den Lernplan unabdingbar,“ so Kolkau weiter.

Lass mich mal in Ruhe! – Recht auf Freizeit

Immer mehr Kindern, Teenies und Jugendlichen geht es mies: 39% der Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren beschweren sich, dass sie keine Zeit zum Spielen haben (Marktforschungsinstitut iconkids & youth), 72% aller Kinder zwischen acht und zehn Jahren leiden mehrfach in der Woche an Erschöpfungssyndromen (Forschungsergebnis von Lohaus und Klein-Heßling) und mehr als jedes dritte Kind gibt an häufiger Bauchschmerzen zu haben – ein Zeichen für „Kinder-Burnout“.

Wer sich Tagesabläufe von Kindern ansieht, wird das nicht verwundern: Schule bis in den späten Nachmittag, dann Sportverein, Musikunterricht, Nachhilfe, English for Kids, für die Schule oder das Instrument üben. Bei diesem Wochenplan bleibt keine Zeit mehr zum Spielen oder einfach auch mal Nichts tun.
Aber auch Teenies und Jugendliche selbst setzen sich häufig selbst unter Stress: Gerade Smartphones mit Flatrates führen durch die ständige Erreichbarkeit zu Stresssituationen und sogar Depressionen bei Jugendlichen, so das Ergebnis einer Studie aus Schweden.