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Heraus zum 1. Mai!

Auch in diesem Jahr wird am Tag der Arbeit wieder demonstriert. Auch die Gelsenkirchener Falken beteiligen wieder an der DGB-Demo am kommenden Freitag. Zusammen mit der DGB Jugend, den Jusos, der Grünen Jugend und dem Progressiven Plenum bilden sie den Jugendblock.

1. Mai – Nazifrei!

Aufruf von Essen stelt sich Quer:

Am kommenden 1. Mai, dem internationalen Tag der Arbeit, will die Neonazi-Splitterpartei „Die Rechte“ in Essen aufmarschieren. Sie will mit hetzerischen und volksverhetzenden Parolen durch Essen und Gelsenkirchen ziehen.

Start soll um 18:00 Uhr am Bahnhof Essen-Steele sein. Von dort aus durch die Krayer Straße bis zur Ortsmitte. Am Krayer Markt – dort ist die Intarsie vom „Engel der Kulturen“ – soll eine Zwischenkundgebung stattfinden. Danach wollen die Nazis an der Moschee am Bahnhof Kray-Nord vorbeimarschieren und über die Rotthauser Straße, weiter über die Steeler Straße nach Gelsenkirchen-Rotthausen.

Auch dort führt der Weg der Nazis an einer Moschee vorbei. In der Nähe der Strecke befinden sich auch Flüchtlingsunterkünfte, Stolpersteine, und weitere Denkmäler.

Wir hatten das Verbot dieser Nazi-Provokation gefordert. Hunderte unterstützten unseren Aufruf an die Polizeipräsidenten den Nazi-Aufmarsch zu verbieten. Dieser Forderung wurde nicht entsprochen.

Wir werden nicht dulden, dass Neonazis das friedliche und faire Zusammenleben in unserer Gesellschaft in Frage stellen! Anschläge auf Moscheen, Asylbewerber-Unterkünfte, Gewalt gegen Flüchtlinge und Morddrohungen gegen Politiker/innen, die sich für das friedliche Zusammenleben einsetzen, machen deutlich, wie wichtig es ist, das Leben vor Hass-Predigern zu schützen.

Wir stellen uns gegen die Nazis quer! Helfen sie uns dabei und nehmen sie an unseren Aktionen teil! Bleiben Sie mit uns in Kontakt!

„Wehret den Anfängen!“

Demokratische Initiative verurteilt antisemitische Äußerungen

Die Demokratische Initiative (DI) Gelsenkirchen – ein breites überparteiliches Bündnis von 23 Organisationen, Parteien, Jugend- und Wohlfahrtsverbänden in der Stadt, zu der auch die Falken gehören, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Frank Baranowski – verurteilt auf das Schärfste die antisemitischen Äußerungen und Handlungen, die in den vergangenen Tagen während einiger Demonstrationen gegen die israelische Politik im Gazastreifen zu hören und zu sehen waren.