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Falken und Jusos: Mehr Demokratie wagen!

Die Gelsenkirchener Falken und Jusos wollen mehr Demokratie in den Gemeinschaftsunterkünften von Geflüchteten. 

In den rund 40 Gemeinschaftsunterkünften leben jeweils teilweise bis zu 300 Geflüchtete. Neben dem Einsatz von Sozialarbeiter*innen sind in den Einrichtungen auch ehrenamtliche Initiativen wie an-GE-kommen oder die Taskforce aktiv und bieten Sprachkurse, Sprechstunden und Freizeitangebot statt. Die Gelsenkirchener Falken und die Jusos Gelsenkirchen fordern nun die Stärkung von demokratischer Beteiligung der Geflüchteten: „Das laufende Angebot und die Betreuung in den Gemeinschaftsunterkünften ist an vielen Stellen deutlich besser als in anderen Kommunen, eine demokratische Beteiligung wie z.B. in Form von Unterkünftsräten fehlt jedoch noch.“, findet Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Gelsenkirchener Falken.

Falken gegen Sexismus und für Geflüchtete

Am vergangenen Sonntag trafen sich die Gelsenkirchener Falken zu ihrer Unterbezirks-Zwischen-Konferenz im Beckhausener Friedrich-Ebert-Haus. Neben den Workshops zum Jahresmotto „Sei du selbst – Come as you are“ behandelten die 75 Delegierten aus 14 Ortsverbänden verschiedene Anträge. „Sexismus und sexualisierte Gewalt sind Probleme in Deutschland. Dies ist jedoch ein gesamtgesellschaftliches Problem und keines, welches Menschen mit einer bestimmten Religion oder aus bestimmten Ländern zugeordnet werden kann.“, so Christin Riedel, Vorsitzende der Gelsenkirchener Falken. „Täglich sind wir sexualisierter Werbung ausgesetzt und über 70% der sexualisierten Gewalttaten werden von deutschen und im Familien- und Bekanntenkreis begangen. Darum haben wir uns auf der Konferenz den Kampagnen „#ausnahmslos“ und „Pink stinks“ angeschlossen.