Weltkindertag – k(ein) Grund zum Feiern

Heute ist der Weltkindertag. Kinder sind etwas wunderbares. Sie sind laut und leise, klein und groß, wissbegierig und frech, heute ist ihr „Feiertag“ im Kalender.
Doch wenn wir uns die Kinder auf der ganzen Welt anschauen ist dies kein Grund zu feiern.
Viele Kinder leben in Armut, auch hier in Deutschland. Kinder in anderen Ländern leben in Krisengebieten und können sich nicht sicher fühlen.
Am Weltkindertag sollte nicht vergessen werden, dass wir aufstehen müssen für Kinderrechte.

Die Vorsitzende der Gelsenkirchener Falken, Christin Riedel: „Kinderrechte müssen ins Grundgesetz. Seit Jahrzehnten wird dies gefordert. Kinder sollen als eigenständige Persönlichkeit gelten und sind in der Gesellschaft zu beteiligen und mit eigenen Rechten zu bedenken.“

„Kein Kind zurück lassen“ ist ein guter Ansatz, jedoch zeigen die aktuellen Studien, dass Kinder immer noch zurück gelassen werden.
Eine Erhöhung des Kindergeldes um 2,00€ wird hier keinem Kind, keiner Familie helfen um die Armutssituationen zu überwinden.

Kinderarmut zu bekämpfen heißt genug Stellen für Familien zu schaffen um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu normalisieren.
Chancengleichheit muss gelebt werden. Motivierte Erzieher, Sozialpädagogen und Lehrerinnen brauchen wir für die Kinder, doch auch diese Berufsgruppen brauchen mehr Kolleginnen.

Kindergärten und Schulen stellen die Weichen ebenso wie die Lernorte der außerschulischen Bildung. Häuser der offenen Tür, Jugendverbände, Musikschulen oder Sportgruppen sind ebenso wichtig für den Lebensabschnitt der Kinder.
Gemeinsam mit einer guten personellen Ausstattung in den Institutionen und der Initiative der Eltern sollen Kinder ihren Weg gehen.

Allen Kindern auf der Welt sollte es gut gehen. Sie sollten genug zum Essen und zum Trinken haben, sie sollten genug Kleidung für den Sommer und den Winter haben. Jedes Kind soll zur Schule gehen und nicht im Krieg groß werden.
Dann lohnt es sich auch wieder den Weltkindertag zu feiern.