Aufstehen gegen Rassismus – Bildung gegen Rechts

Am 31.5.2016 laden SJD – Die Falken Gelsenkirchen, Jusos Gelsenkirchen und die Interventionistische Linke Ruhrgebiet um 18 Uhr im Alfred Zingler Haus zum Themenabend „Jugend und Ethnopluralismus“ ein.
Vincent Knopp, Bildungsreferent und Autor, wird über die Ideologischen Hintergründe der AFD und ihrer Jugendorganisation berichten. Im Anschluss wird gemeinsam über
eine Mögliche Strategie gegen die rechtsradikalen Ideologien diskutiert.

Sebastian Kolkau, Vorsitzender der SJD – Die Falken Gelsenkirchen: „Wir freuen uns sehr, dass Vincent Knoop zugesagt hat und deutlich machen wird, was sich hinter der biederen Fassade der AFD befindet. Rassismus, Sexismus und Nationalismus sind dabei für uns Teil und keine Lösungen für die sozialen Probleme. 
Am 31.5.2016 möchte die AFD erneut eine Veranstaltung im Maritim(Gelsenkirchen) durchführen. 
„Das Maritim hat sich selbst geschadet. Die Hotelkette zeigt keine klare Haltung gegen Rechts, obwohl ihr Selbstbild was anderes behauptet.“, stellt Linda Ludewigs von der Interventionistischen Linke Ruhr fest. „Rechte Gruppen und Organisationen verschwinden nicht einfach wenn sie ignoriert werden.Das Beispiel Österreich zeigt,  was folgt, wenn die Geschellschaft nicht entschlossen gegen  rechtspopulistische Pateien vorgeht. Dabei finden sich nationalistische und rassistische Antworten  nicht nur bei der AfD, sondern in vielen Teilen der Gesellschaft und der aktuellen Politik. Nur ein aktiver Protest und Widerstand und der Kampf für eine solidarische Geschellschaft sind hier wirksame Mittel.
Eingeladen sind alle Interessierten, Mitglieder in rechten Organisationen oder mit rechtsradikalem Gedankengut sind hingegen ausgeschlossen. Ebenso Menschen, die durch rassistische, nationalistische und sexistische Äußerungen auffallen.
Ronja Christofczik, Vorsitzende der Jusos Gelsenkirchen: „Wir wollen an diesem Abend gemeinsam mit den Anwesenden überlegen, wie wir in Zukunft gemeinsam gegen Rassismus vorgehen. Eine Perspektive könnte sein, das Bundesweite Bündnis Aufstehen gegen Rassismus lokal ins Leben zu rufen. Unser Protest gegen die AfD wird weitergehen. Wir wollen verhinden, dass die AfD endgülig ein Teil der politischen Landschaft wird.