Gemeinsam gegen Rechte Hetze – Keinen Raum für die AFD in Gelsenkirchen!

Gemeinsame Pressemitteilung der SJD- Die Falken Gelsenkirchen, Jusos Gelsenkirchen und der Interventionistischen Linken Ruhr.
    
Am 14.4. lädt die AFD Gelsenkirchen ihre Mitglieder und „Interessierte“ ins Maritim (Gelsenkirchen) ein.
Dort soll Jörg Meuthen, Kandidat der AfD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg, über die Entwicklung der Partei und ihren Wahlkampf berichten.
 
Die AFD ist in der Vergangenheit vor allem mit ihren rassitischen Äußerungen aufgefallen. So forderte die Parteivorsitzende Perty etwa, man solle an der Grenze auf Menschen auf der Flucht schließen.
Sie ist aber auch eine Partei, die für Konkurrenzdenken und soziale Ungerechtigkeit steht und zum Beispiel gegen Menschen wettert, die Harz 4 beziehen.

    
„Wir rufen auf am nächsten Donnerstag gemeinsam mit kreativen und lauten Aktionen unseren Protest auszudrücken.
Wir treffen uns um 18.30 Uhr am 14.4 im Gelsenkirchener Stadtgarten, genauer an der kleinen Wiese direkt vor dem Biergarten des Maritims. Dort heißt es dann: Trommeln gegen Rechts. Alle sind herzlich eingeladen unseren Protest lauthals zum Ausdruck zu bringen.
Gelsenkirchen ist bunt und vielfältig, bei uns steht der Mensch im Vordergrund. Dies wollen wir daher mit unseren Freund*Innen klar stellen.“, Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Gelsenkirchener Falken.
    
Linda Ludewigs, Sprecherin der Interventionistischen Linken Ruhr.: „Gerade die AFD ist das Symbol für die rassitische und nationalistische Bewegung in Deutschland. Auch die Betreiber*innen des Maritim-Hotels müssten dies mitbekommen haben. Daher ist es ist unverständlich, dass das Martim hier Räume zur Verfügung stellt, um rechte Propada zu verbreiten.“
    
„Wir möchten nicht, dass die AFD ihre menschenverachtenden Inhalte verbreitet, als sei ihre Weltanschaung völlig  unproblematisch. Wir möchten zeigen, dass sie in ihrem Wahlkampf mit breiter gesellschaftlicher Gegenwehr rechnen muss. Gegenwehr von allen, die nicht einverstanden sind mit Rassismus, der Diskrimierung von Armen und antiquierten Rollendenken für das die Partei steht. Die vielen sozialen Probleme dürfen nicht mit Rassismus beantwortet werden, sondern erfordern grenzenlose Solidarität.“, so die Sprecher*innen der drei Organisationen.
    
„Antifaschismus bedeutet aber für uns nicht nur gegen etwas zu sein. Wir stehen für Vielfalt und Demokratie, daher laden wir alle Menschen zu dem Festival „Laut gegen Rechts“ am 30.4.ein. Zusammen mit vielen Gelsenkirchener Bündisparter*innen wollen wir den 1. Mai einläuten und zeigen, dass soziale Gerechtigkeit und Demokratie wichtige Güter sind, die wir schützen müssen.“, so Ronja Christofczik, die Vorsitzend der Jusos Gelsenkirchen.