Falken fordern: Gleiches Geld für gleiche Arbeit

Am 19. März heißt es wieder „Equal Pay Day“, an dem sich auch die Gelsenkirchener Falken beteiligen. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes verdienen Frauen zur Zeit durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als Männer – und das trotz gleicher Arbeit. Statistisch bedeutet dies, dass Frauen rund drei Monate länger arbeiten müssen, um den gleichen Verdienst zu erhalten.

„Es bleibt ein Armutszeugnis, dass Bezahlung von einzelnen Berufen und auch ganzen Branchen abhängig sind, ob mehr Männer oder mehr Frauen dieser Arbeit nachgehen. Wie wichtig die Arbeit für die Gesellschaft ist, spielt keine Rolle. Es geht allein ums Geschlecht.“, so Christin Riedel, Vorsitzende der Gelsenkirchener Falken.

Die Falken fordern eine Veränderung. „Die Erfahrungen zeigen, dass dies leider nur durch Gesetze passiert. Das Gesetz zur Lohngerechtigkeit, das Pflegeberufgesetz und das Rückkehrrecht von Teilzeit- auf Vollzeitbeschäftigung müssen kommen.“, fordert Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Gelsenkirchener Falken abschließend.

Die Gelsenkirchener Falken beschäftigen sich den gesamten März über Schwerpunktmäßig mit dem Thema Frauenrechte. Neben der Teilnahme an Demos und Aktionstagen gehören auch Themenabende und Aktionen bei Angeboten wie „Teens On Tour“ dazu.