Falken auf Gedenkstättenfahrt in Auschwitz

In der vergangenen Woche waren rund 50 Gelsenkirchener Falken auf Gedenkstättenfahrt in Krakau und Auschwitz. An den sieben Tagen standen dabei zahlreiche Punkte auf dem Plan: Neben einem Stadtteilrundgang durch Krakau stand auch die Besichtigung von Schindlers Fabrik an.

„Es war eine intensive Woche rund um die Verbrechen des Nazi-Regimes.“, resümiert Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Gelsenkirchener Falken. „Die Teilnehmenden konnten viele Eindrücke sammeln und sich mit der schwer vorstellbaren Vernichtungsmaschinerie der Nazis beschäftigen. Für alle ist klar, dass so etwas nie wieder passieren darf.“, so Kolkau weiter.

Während der Gedenkstättenfahrt gab es auch Tagesworkshops zu den Themen Antisemitismus, Rechtsextremismus und zum Thema Gedenken, an denen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen beteiligen konnten.

An zwei Tagen ging es für die Gruppe auch nach Auschwitz. Dort besichtigten die Teilnehmenden das Stammlager, das Vernichtungslager Birkenau, die Innenstadt von Auschwitz und das Gelände des ehemaligen Arbeitslager Monowitz. Im Vernichtungslager Birkenau Gedachten die Falken in verschiedenen Kleingruppen den Opfern des Nazi-Regimes.