Falken und Jusos gedenken Opfern in Suruc

Bei einem Attentat in der türkischen Stadt Suruc, nahe der syrischen Grenze, wurden am Dienstag, den 20. Juli 27 junge Menschen getötet. Die Opfer gehörten der Föderation der sozialistischen Jugendverbände der Türkei“ (SGDF) an und versammelten sich zu dem Zeitpunkt in einem umliegenden Kulturzentrum.

„Wir sind zu tiefst geschockt.“, so Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Falken Gelsenkirchen. „Am Mittwoch jährt sich der Anschlag in Oslo und Utoya. Auch wenn die Hintergründe nicht die gleichen sind, so sind die Opfer erneut Mitglieder der sozialistischen Bewegung.“ Christin Riedel, Vorsitzende der Falken ergänzt: „Laut Medienberichten waren die JungsozialistInnen gerade auf dem Weg nach Kobane und wollten bei der Beseitigung der Zerstörung helfen.“

Die Jusos Gelsenkirchen können sich dem nur anschließen. Die Vorsitzende Ronja Christofczik „Wer mit uns zusammen seinen Ausdruck der Betroffenheit ausdrücken möchte, kann sich an eine der bundesweit stattfindenden Demonstrationen der Alevitischen Jugend anschließen.“

Im Ruhrgebiet findet die Kundgebung am Dienstag, den 21. Juli um 18 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz in Essen statt. Zur gemeinsamen Anreise gibt es einen Treffpunkt um 17:15 Uhr am Gelsenkirchener Hauptbahnhof.