Falken setzen Zeichen

Am vergangenen Wochenende (14. – 17.05.2015) trafen sich die Falken aus ganz Deutschland in Köln, um Anträge zu beschließen und einen neuen Bundesvorstand zu wählen. Auch der Unterbezirk Gelsenkirchen war mit 13 Delegierten dabei.
Josephine Tischner und Immanuel Benz würden bei den Wahlen als Vorsitzende des Kinder- und Jugendverbandes bestätigt. Mit einer Kundgebung und Demonstration haben die Falken am Samstag zusammen mit den Jusos, der DIDF-Jugend, DGB-Jugend, der Alevitischen Jugend und der Bezirksschüler*innen-Vertretung die Umsetzung der Kinderrechte für Flüchtlingskinder eingefordert.

„Die aufenthaltsrechtliche Situation von Flüchtlingskindern ist in vielen Fällen unsicher, da sie oft nur mit kurzfristigen Duldungen ausgestattet werden. Ergeben sich keine längerfristigen legalen Aufenthaltsmöglichkeiten, werden die jungen Flüchtlinge zur ‚freiwilligen Ausreise‘ aufgefordert, abgeschoben, in die Illegalität gedrängt oder leben in so genannten ‚Kettenduldungen‘. Kindern und Jugendlichen stehen gemäß UN-Kinderrechtskonvention umfangreiche Rechte zu, unter anderem das Anrecht auf ein Aufwachsen ohne Gewalt, das Recht auf den Zugang zu Bildung und Gesundheit, sowie das Recht auf rechtliches Gehör. Diese Rechte gilt es umzusetzen.“, fordert Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Gelsenkirchener Falken.
Mit einem Antrag der Gelsenkirchener Falken wurde bei der Bundeskonferenz auch das Thema Vorratsdatenspeicherung behandelt. Dabei erteilt der Kinder- und Jugendverband der wieder geplanten grundlosen Speicherung von Daten eine klare Absage. Die Falken werden entsprechend auf die Bundestagsabgeordneten und der Bundes-SPD zugehen und für eine Ablehnung der Pläne werben.