Falken und Jusos gegen Kindersoldat*innen

Am Donnerstag, den 12. Februar wird zum 13. Mal der „Red Hand Day“ begangen. An diesem Tag machen zahlreiche Verbände und Organisationen auf das Schicksal hunderttausender Kindersoldat*innen aufmerksam und fordern ein Ende des Einsatzes von Minderjährigen an der Waffe. Auch die Gelsenkirchener Falken und die Jusos beteiligen sich an der weltweiten Aktion. Dazu organisieren sie einen Aktions-Stand auf der Bahnhofstraße / Preuteplatz. Hier kann jede*r zwischen 16.30 und 18 Uhr den eigenen Handabdruck gegen Kindersoldat*innen hinterlassen.

„Weltweit sind über 250.000 Kindersoldat*innen im Einsatz. Sie werden zum Schmuggeln, Töten und als Schutzschilde missbraucht. Das muss aufhören!“, fordert Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Falken in Gelsenkirchen.

„Unsere Forderungen sind klar: ‚Straight 18‘ – Minderjährige haben in Armeen oder bewaffneten Gruppen nichts zu suchen. Wer dies dennoch umsetzt oder fördert, gehört bestraft. Ebenso fordern wir eine Versorgung, Schutz und politischen Asyl für betroffene Kinder und Jugendliche und ein Stopp von Waffenexporten.“, so Behlül Taskingül, Vorsitzender der Jusos.

„Auch Deutschland hat hier noch eine Menge Hausaufgaben zu machen, denn ‚Straight 18‘ bedeutet auch, dass Minderjährige bei der Bundeswehr nichts zu suchen haben und ein Anwerben in Schulen, Berufsinformationszentren und Jugendmessen aufhören muss. Wir sind froh, dass der Landesjugendring in NRW und auch in Gelsenkirchen in dieser Frage Stellung bezogen hat und ein Werben in Schulen und Jugendzentren ablehnt.“, freut sich Christin Riedel, Mitglied im Landesvorstand der Jusos und im Vorstand der Gelsenkirchener Falken abschließend.