Falken und Jusos: Nous sommes Charlie

Die beiden Organisationen geben einen gemeinsamen Solidaritäts-Button heraus und stelle sich damit hinter Presse- und Meinungsfreiheit.
Von den Vorkommnissen in der letzten Woche sind auch die Jusos und die Falken schockiert und sprechen den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. „Wir verurteilen diesen Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit und sind froh, dass überall Zeichen für eine freiheitliche Gesellschaft gesetzt werden.“, so Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Gelsenkirchener Falken.

„Unsere beiden Verbände stehen seit Bestehen für ein friedvolles zusammenleben aller Menschen. Wir grenzen niemanden auf Grund von Religion, Geschlecht, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder anderen Merkmalen aus.“, so Behlül Taskingül, Vorsitzender der Jusos Gelsenkirchen.
„Wir stellen und entschieden gegen andere Bestrebungen, vor allem auch gegen rechtsextreme Parteien und die Pegida-Bewegung, die nun versuchen daraus Kapital gegen Flüchtlinge, Zuwanderer*innen und Muslime zu schlagen.“, so Taskingül und Kolkau weiter. „Die riesige Mehrheit von Muslimen steht hinter Demokratie und verurteilt den Terroranschlag gegen die Redaktion der „Charlie Hebdo“ ebenso. Mit dieser Tat die Anhänger einer ganzen Religion zu verurteilen ist falsch.“
Den gemeinsamen Solidaritäts-Button gibt es auf Veranstaltungen der beiden Organisationen und im Unterbezirksbüro der Falken an der Düppelstraße 51.
Für die Falken und den Jusos in der gemeinsamen Erklärung ist klar: „Es liegt an den Menschen in unseren Städten, Ländern und in der Welt aufzustehen und menschenfeindlichen Parolen entgegen zu treten. Zusammen kommen, zusammenleben, sich verstehen lernen, für ein anderer einstehen, sich mit anderen zusammen tun. Für ein solidarisches Miteinander. Packen wir es gemeinsam an.“