Falken beschließen Solidarität mit Kobane

Beim Falken-Bundesausschuss der SJD-Die Falken am vergangenen Wochenende (18. und 19. Oktober 2014) im Kurt-Löwenstein-Haus in Werftpfuhl beschloss der Kinder- und Jugendverband auf Antrag von Gelsenkirchener Genoss*innen den Antrag „Solidarität mit Kobane“. In Kobane und der Region Rojava kämpfen zur Zeit kurdische Soldat*innen gegen die Angriffe der IS.

Die Falken werden dabei in Zukunft Solidaritäts-Demonstrationen für Kobane und die Region Rojava unterstützen, zur Spenden-Aktion für die Flüchtlinge der DIDF beteiligen und gemeinsam mit DIDF und dem kurdischen Studierendenverband YPX Veranstaltungen organisieren.
„Des Weiteren fordern wir Falken, dass Deutschland weitere Flüchtlinge aufnimmt und zivile Hilfe leistet“, so Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Gelsenkirchener Falken. „Durch Kriege, Hunger und Unterdrückung sind zur Zeit Weltweit 51 Millionen Menschen auf der Flucht. Deutschland kümmert sich jedoch kaum um Flüchtlinge. Mit gerade einmal 190.000 Flüchtlingsaufnahme liegt Deutschland als eine der stärksten Länder gerade einmal auf Platz 22 der Aufnahmeländer. Pakistan, Iran und die Türkei nehmen dabei 3 bis 8 Mal so viele Flüchtlinge auf.“, so Kolkau weiter.