Falken engagiert gegen Rechts

In den kommenden Monaten bieten die Gelsenkirchener Falken wieder einige Angebote im Engagement gegen Rechts. So geht es vom 19. bis zum 21. September 2014 auf eine Reise in die Hauptstadt. Jugendliche ab 16 Jahren können sich an der Fahrt beteiligen. In Berlin geht es dann zusammen mit der Aktivistin Irmela Mensah Schramm durch die Stadt.

Irmela Schramm, eine Menschenrechts-Aktivistin, ist durch ihre seit 1986 begonnene Dokumentation und Entfernung von rassistischen und antisemitischen Aufklebern und Graffiti bekannt. „Wir freuen uns sehr, dass wir zusammen mit Frau Schramm durch die Hauptstadt ziehen können, um an ihrem Engagement und ihre Arbeit gegen Rechtsextremismus teilhaben zu können“, so Christin Riedel, Leiterin der Bildungskommission der Gelsenkirchener Falken. Interessierte Jugendliche können sich für die Fahrt noch im Unterbezirksbüro der Falken anmelden (Tel 0209/22975). Die Teilnahme kostet 45 €.
Ihre Arbeit hat Schramm auch in der Ausstellung „Hass vernichtet“ zusammengestellt. Diese Ausstellung, die schon über 350 mal deutschlandweit präsentiert wurde, kommt zum 9. November auch nach Gelsenkirchen. „Im Rahmen unserer Aktivitäten im Gedenken an die Reichspogromnacht konnten wir die Ausstellung nun auch nach Gelsenkirchen holen und wird dann im Paul-Loebe-Haus aufgebaut sein.“, kündigt Sebastian Kolkau, Vorsitzender der Gelsenkirchener Falken an.
Neben der Ausstellung wird es an dem November-Wochenende auch noch weitere Aktivitäten der Falken geben: Im Spökes, in der Resser-Mark, wird ein Graffiti-Workshop gegen Rechts stattfinden und im Hasseler Fritz-Erler-Haus wird es an diesem Wochenende gleich verschiedene Workshop zum Thema geben. Zudem ist die Vorführung des Film „No Pasaran – Eine Geschichte von Menschen, die gegen den Faschismus gekämpft haben“ geplant. Diese wird wohl im Ückendorfer Spunk realisiert.